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Alpha Jet
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Der Alpha Jet ist ein zweistrahliges Schulflugzeug und leichter Jagdbomber, insbesondere fĂźr LuftnahunterstĂźtzung. Er entstand aus einer Kooperation zwischen Deutschland und Frankreich Anfang der 1970er Jahre.
Contents
⢠Geschichte
⢠Entwicklung
⢠Erprobung
⢠Auslieferung
⢠Versionen
⢠Kunden
⢠Technische Daten
⢠Bewaffnung
⢠Siehe auch
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Geschichte
Die Wurzeln des Alpha Jets reichen bis in die 1960er Jahre zurĂźck. Ende jenes Jahrzehnts spielte die deutsche LuftwaffenfĂźhrung mit dem Gedanken, die Ausbildung von Kampfpiloten wieder nach Europa zu holen, statt diese der US Air Force zu Ăźberlassen. In diese Ăberlegungen floss auch mit ein, dass die Luftwaffe mit den Fliegerhorsten Decimomannu (Militärflugplatz Decimomannu) auf Sardinien und Beja (Base AĂŠrea de Beja) in Portugal bereits zwei Flugplätze betrieb, die sich durch ihre Lage und Wetterbedingungen eigneten, eine genau planbare Ausbildung zu gewährleisten. Zum anderen wurde nach einem Nachfolger fĂźr die Fiat G.91 gesucht, der als leichter Jagdbomber in den Leichten Kampfgeschwadern (LeKG) die mit F-104 Starfighter ausgestatteten Jagdbombergeschwader unterstĂźtzen sollte.cite-ref-wache-s12-1-0[1]
Gleichzeitig suchte die franzĂśsische ArmĂŠe de lâAir einen Nachfolger fĂźr die Fouga Magister, die fĂźr die Grundschulung ihrer Jetpiloten genutzt wurde; ursprĂźnglich war die SEPECAT Jaguar als Waffentrainer gedacht gewesen, wurde dann aber zum reinen Einsatzflugzeug weiterentwickelt, sodass die jungen Piloten von der scherzhaft Mäusekiller genannten und nicht mehr zeitgemäĂen Magister auf ihr Einsatzmuster wechseln mussten.cite-ref-wache-s14-2-0[2]
Diese Vorßberlegungen fßhrten dazu, dass sich am 2. Juli 1968 die jeweiligen Inspekteure der Luftwaffe Deutschlands und Frankreichs, Generalleutnant Johannes Steinhoff und General François Maurin, und Ende des Jahres die fßr Ausrßstung verantwortlichen Fßhrungskräfte der Luftstreitkräfte trafen und Vorarbeiten in die Wege leiteten. Gleichzeitig wurde eine Regierungsvereinbarung erarbeitet, und am 1. Mai 1969 wurde das Projekt von den Verteidigungsministern der beiden Länder gestartet.cite-ref-wache-s16-3-0[3]
Entwicklung
Nachdem die Spezifikationen festgelegt waren (u. a. Startgewicht geringer als 4,5 Tonnen, gutmßtig, zwei Triebwerke), wurden bis zum 1. Februar 1970 Studien der Industrie angefordert. Drei Konsortien reichten Entwßrfe ein, neben Messerschmitt-BÜlkow-Blohm/SNIAS und Dassault/Dornier beteiligte sich auch VFW/Fokker. Allerdings wurde deren Studie nicht berßcksichtigt, da sie sich nicht an die offizielle Ausschreibung anlehnte und ßberdies nach Ablauf der Frist eingeschickt worden war.cite-ref-wache-s17-4-0[4] Breguet hatte ursprßnglich zusammen mit Dornier einen Entwurf eingereicht (TA 501, fßr Trainer/Attack), war aber 1970 von Dassault gekauft worden und kein eigenständiges Unternehmen mehr.cite-ref-wache-s20-5-0[5]
1972 gaben die beiden beteiligten Staaten vier Prototypen sowie einen fĂźnften Rumpf fĂźr Bruchtests in Auftrag. FĂźr die Triebwerke kam das franzĂśsische Unternehmen SNECMA zum Zuge, fĂźr die deutschen Maschinen wurden die Triebwerke aber von MTU und KlĂśckner-Humboldt-Deutz gefertigt, um den festgelegten Entwicklungs- und Fertigungsanteil von jeweils 50 Prozent zu erreichen.cite-ref-wache-s20-5-1[5]
Erprobung
Der Erstflug des Alpha Jets fand am 26. Oktober 1973 auf dem franzĂśsischen Flugplatz Istres statt. Der von Dassault gefertigte Prototyp P01 wurde dabei vom Dassault-Testpiloten Jean-Marie Saget geflogen. Am 9. Januar 1974 folgte in Oberpfaffenhofen mit P02 der erste von Dornier gefertigte Alpha Jet, Pilot war hier Dieter Thomas. FĂźr die Flugerprobung wurden von den vier Versuchsmustern etwa 1350 Flugstunden erflogen. Am 23. Juni stĂźrzte der letzte Prototyp P04 ab, nachdem er beim Durchstarten ein Fangnetz berĂźhrt hatte. Auf das Programm hatte dieser Unfall, bei dem beide Piloten ums Leben kamen, allerdings keinen Einfluss.cite-ref-wache-s21-6-0[6]
Auslieferung
Nach dem Abschluss der Testphase begann 1975 die Serienfertigung. Mit Belgien hatte mittlerweile ein weiteres Land Interesse am Alpha Jet gezeigt und 33 Maschinen bestellt. Die erste von 200 fĂźr Frankreich bestimmten Serienmaschinen der Version Alpha Jet E (fĂźr Ecole, Schulung) hob am 4. November 1977 ab, das erste Exemplar fĂźr LuftnahunterstĂźtzung, die deutsche Version Alpha Jet A (fĂźr Appui, UnterstĂźtzung), am 12. April 1978. Belgien erhielt die Version Alpha Jet 1B. FĂźr die Bundesrepublik wurden 175 Maschinen gefertigt.
FĂźr Exportkunden bot Frankreich den Alpha Jet MS2 an, der an Ăgypten, die ElfenbeinkĂźste, Kamerun, Marokko, Nigeria, Katar und Togo geliefert wurde.cite-ref-wache-s21-6-1[6] Die Exportversion wurde mit stärkeren Triebwerken und der Fähigkeit, moderne Waffen wie Luft-Luft-Raketen zur Selbstverteidigung zu tragen, kampfwertgesteigert. Flugzeuge der ägyptischen Luftstreitkräfte wurden auf Alpha-Jet-2-Standard aufgerĂźstet, mit mehr Schub und einer Anzahl verbesserter elektronischer Geräte.
Das deutsche Modell war mit fortgeschrittenerer Technologie als das franzĂśsische ausgestattet, es besaĂ ein Head-up-Display und Vorrichtungen fĂźr elektronische GegenmaĂnahmen.
Bei der Bundeswehr gab es auch die Ăberlegung, den Alpha Jet wegen seiner Beweglichkeit und guten Langsamflugeigenschaften als Abfangjäger zur Bekämpfung anfliegender Hubschrauber einzusetzen. Die Studien und Versuche zeigten, dass mit einer nachzurĂźstenden Panzerung und speziellen Tiefflugverfahren gute Erfolge zu erzielen gewesen wären, jedoch die Alarmierung und der Anflug von Flugplätzen der schnell wechselnden Situation auf dem Gefechtsfeld nicht gerecht werden konnte.
Die Lancier ist ein von den Franzosen entwickeltes Angriffs- und Antischiffsmodell, das mit Radar und anderen Sensoren ausgestattet ist, ebenso wie mit der Fähigkeit, SeezielflugkÜrper, fortgeschrittene freifallende Bomben oder lasergesteuerte Modelle mit sich zu fßhren.
Der Export des Alpha Jets wurde hauptsächlich von Dassault betrieben. Trotz einiger Erfolge im arabischen Raum und in Afrika war der Markt fßr Trainer und leichte Erdkampfflugzeuge begrenzt. Einige Ausschreibungen verlor er aus politischen Grßnden (Indien) oder aber wegen der hÜheren Kosten von zwei Triebwerken gegen die britische BAE Hawk. Daran konnten auch Vorschläge fßr verbesserte Versionen mit moderner Avionik nichts ändern. Nach den letzten Aufträgen Anfang der 1980er Jahre wurde die Produktion eingestellt.
Am 16. September 1980 wählte das franzÜsische Kunstflugteam Patrouille de France den Alpha Jet als Nachfolger fßr die Fouga Magister. Auch das portugiesische Kunstflugteam Asas de Portugal fliegt den Alpha Jet.
Bekannt wurde das Flugzeug auch durch die Verlegung von 18 deutschen Alpha Jets der Allied Command Europe Mobile Force während des Zweiten Golfkrieges im Januar 1991 im Rahmen der NATO-Operation Ace Guard in die Tßrkei.
Einsatz bei der Luftwaffe
Der Alpha Jet A wurde 1979 in der Luftwaffe in Dienst gestellt. Verbände waren das Jagdbombergeschwader (JaboG) 41 in Husum, das JaboG 43 in Oldenburg, das JaboG 49 in Fßrstenfeldbruck, das als erster und letzter Verband dieses Muster flog (zuletzt als Fluglehrgruppe Fßrstenfeldbruck) und das Ausbildungskommando in Beja (Portugal). Letzteres wäre im Verteidigungsfall mit Teilen des Luftwaffenversorgungsregiments 3, des Jagdbombergeschwaders 49 und der Fliegerhorstgruppe Leipheim zum JaboG 44 umgegliedert worden.
Nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten musste Deutschland aufgrund der KSZE-Verträge die Anzahl der Flugzeuge der Bundeswehr verringern. Anfang der 1990er Jahre wurde der Alpha Jet bei der Luftwaffe ausgemustert. Nur die Fluglehrgruppe in Fßrstenfeldbruck betrieb den Alpha Jet noch in der taktischen Grundausbildung der zukßnftigen Tornado-Besatzungen bis zum 30. Juni 1997.
Einsatz in Thailand
Im Jahr 1999 wollte die Royal Thai Air Force (RTAF) 55 Alpha Jets erwerben, die ab Flugplatz FĂźrstenfeldbruck von Deutschland angeboten wurden. ĂberfĂźhrung und Transport, Ăberholung und Flugklarstellung wollte die RTAF selbst in Thailand in Kooperation und mit UnterstĂźtzung der Fairchild Dornier Ăźbernehmen. Der Kaufpreis war dementsprechend verringert worden. Durch politischen Druck der Vereinigten Staaten wurden jedoch nur 25 Alpha Jets erworben und ebenso viele General Dynamics F-16 aus den USA. Im Rahmen der von Konkurrenzdenken geprägten Diskussionen der US-amerikanischen Lobby in Thailand, die letztlich auch im thailändischen Parlament gefĂźhrt wurden, zog man auch die Kosten der GrundĂźberholung der Alpha Jets heran, die wegen der Einmal-Investitionen fĂźr eine auf die Dauer aber rentable Werft im Lande den Kaufpreis Ăźberstiegen. Die amerikanischen BefĂźrworter wollten letztlich damit auch die Beschaffung der 25 Alpha Jets verhindern. Ebenso wollten die USA nicht, dass sich Thailand eine nationale Flugzeugwerft aufbaute. Letzteres wurde auch erreicht, da die Alpha Jets in Deutschland Ăźberholt wurden.
Die Alpha Jets A wurden im September 2000 von der 231. Staffel ßbernommen. Die 231. Staffel gehÜrt zur 23. Wing und auf der RTAFB Udon Thani stationiert. Nur 20 Maschinen wurden flugtßchtig gemacht, während die letzten sechs als Ersatzteilspender dienen. Die RTAF hat alle aktiven Alpha Jets in den Jahren von 2004 bis 2007 mit Dßppelwerfern im Heck ausgerßstet und die Flßgelstationen verändert, sodass auch AIM-9 Sidewinder mitgefßhrt werden kÜnnen. Die F-16 aus den USA wurden auf der RTAFB Takhli und RTAFB Korat stationiert.
Versionen
⢠Alpha Jet A: Luftnahunterstßtzungsvariante (Appui Tactique) fßr die Luftwaffe. 175 bei Dornier gebaut.
⢠Alpha Jet 1B: In Belgien montierte Trainerversion.
⢠Alpha Jet E: Trainerversion (Ecole) fĂźr die ArmĂŠe de lâair, Basis fĂźr die meisten Exportmodelle.
⢠Alpha Jet MS1: Trainerversion fĂźr Ăgypten.
⢠Alpha Jet MS2: Verbesserte Erdkampfversion fĂźr Ăgypten (Erstflug 1982).
⢠Alpha Jet NGEA: Weiter verbesserte Erdkampfversion auf Basis der MS2 fßr Kamerun.
⢠Alpha Jet 2: Neue Bezeichnung fßr NGEA.
⢠Alpha Jet 3: Von Dassault vorgeschlagene modernisierte Trainerversion mit neuen Cockpits, in die je zwei groĂe Farbdisplays eingebaut werden sollten. Keine Kunden.
⢠Alpha Jet TST: Versuchsflugzeug. Ein Prototyp wurde mit Transsonik-Tragflächen von Dornier ausgerßstet und hob erstmals am 12. Dezember 1980 ab.
Kunden
EinschlieĂlich der Prototypen wurden 508 Alpha Jets gebaut. Die Kunden waren:
Agypten Ăgypten
Luftstreitkräfte: 45. davon 30 MS1 und 15 MS2. Ein Teil wurde in Helwan gebaut, bestellt 1981/82, im Einsatz bei der 57. und 58. Squadron in Kairo-Almaza und bei einer weiteren Staffel in El Minya.
Belgien Belgien
Luftkomponente: 33 Alpha Jet E (Trainer), in Dienst von Oktober 1974 bis Oktober 2018, einige Exemplare wurden bis Anfang 2020 noch durch Frankreich auf der Base aĂŠrienne 120 Cazaux, bis 2018 Standort der franko-belgischen Advanced Jet Pilot Training School (AJeTS), weitergenutzt.
Deutschland Deutschland
ElfenbeinkĂźste ElfenbeinkĂźste
Luftstreitkräfte: 12 Alpha Jet E. Bestellt im Oktober 1977, stationiert in BouakÊ, jetziger Status unbekannt.
Frankreich Frankreich
ArmĂŠe de lâair: 176 Alpha Jet E (Trainer). Verwendet bei der ETO 01.008 âSaintongeâ und ETO 02.008 âNiceâ in Cazaux sowie der EAC 01.314 âJean Langletâ, EAC 02.314 âHenri Jeandetâ, EAC 03.314 âHenri Arnaudâ, ECA 04.314 âMartin le Mesleeâ und EAC 06.314 âJean Maridorâ auf der Base aĂŠrienne 705 Tours und der Patrouille de France stationiert auf der Base aĂŠrienne 701 Salon-de-Provence, die letzten als Trainer genutzten Jets wurden 2023 auĂer Dienst gestellt, 2024 fĂźr die Ausbildung ukrainischer Piloten durch die franzĂśsische Luftwaffe reaktiviert
Kamerun Kamerun
L' ArmĂŠe de lâAir du Cameroun: 7 Alpha Jet NGEA. Bestellt im Januar 1981. In Garoua stationiert.
Katar Katar
Air Force: 6 Alpha Jet E. Vertrag im Dezember 1979 unterzeichnet, bei der No. 11 Close Support Squadron auf der Al Udeid Air Base im Dienst.
Marokko Marokko
Nigeria Nigeria
Nigerian Air Force: 34, 28 in Deutschland gebaute Alpha Jet E. bestellt im Dezember 1978cite-ref-9[9], 6 weitere gebrauchte ehemals franzÜsische Alpha Jet E 2024 zur Verstärkung der zu diesem Zeitpunkt auf 8 flugtaugliche Exemplare geschrumpften Bestandsflotte erworben (6 weitere Exemplare wurden als Ersatzteilspender miterworben)cite-ref-10[10], stationiert in Kainji
Togo Togo
Luftstreitkräfte: 6 Alpha Jet E. Bestellt im Mai 1977, stationiert in Niamtougou.
Als Deutschland seine Alpha Jets 1993 auĂer Dienst stellte, wurden 168 Gebrauchtflugzeuge verfĂźgbar. Davon wurden drei an zivile Museen abgegeben, 32 behielt die Bundeswehr fĂźr Ausbildungs- und Ausstellungszwecke. Der Rest ging an:
Kanada Kanada
Top Aces Inc. (frĂźher bekannt als Discovery Air Defence), Airborne Training Services im Laufe der Jahre fĂźr die Royal Canadian Air Force, die Royal Australian Air Force in RAAF Base Williamtown und auch die deutsche Luftwaffe in Wittmund: 20cite-ref-11[11]
Portugal Portugal
Força AĂŠrea Portuguesa: 50. Im Einsatz bei den Staffeln 103 und 301 in Base AĂŠrea de Beja; im Januar 2018 auĂer Dienst gestelltcite-ref-12[12]
Schweiz Schweiz
RUAG: 22. Fairchild Dornier am Flugplatz Oberpfaffenhofen Ăźbernahm eine Anzahl Maschinen fĂźr den mĂśglichen Weiterverkauf. Nach deren Insolvenz gehĂśren sie nun der RUAG Aerospace.
Thailand Thailand
Royal Thai Air Force: 25. 19 fliegen aktiv, der Rest dient als Ersatzteillager. Im Dienst beim No 23 Wing / No. 231 Squadron in Udon Thani.
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes KĂśnigreich
QinetiQ: 12. Von der damaligen DERA 1999 fßr Testaufgaben gekauft, sechs wurden flugfähig gemacht, waren stationiert in MoD Boscombe Down.
Zivile Eigner:
Der Ăśsterreichische Energiedrink-Hersteller kaufte acht Jets fĂźr Airshow-Darbietungen der Flying Bulls.
Verschiedene in den USA
Im Auftrag der USAF wird auf der Edwards Air Force Base mit zwei Alpha Jets geprßft, ob sich dieser Flugzeugtyp fßr Unterstßtzungsaufgaben im Flugtestbetrieb eignet.cite-ref-13[13] Sie sollen die F-16 ergänzen, die fßr diese Aufgabe nicht in der erforderlichen Zahl zur Verfßgung steht. Die Flugzeuge werden von den zwei zivilen Unternehmen, Modern Technology Solutions und Gauntlet Aerospace, gestellt.cite-ref-14[14]
Seit 2008 besitzt Google einen Alpha Jet, der auf dem NASA-Gelände in Moffett Field steht. Er soll zum Unterstßtzen von NASA-Missionen eingesetzt werden und zum Training der Piloten des Unternehmens. Das Flugzeug wurde fßr den zivilen Gebrauch modifiziert. Unter anderem wurden die Lärmemissionen reduziert.cite-ref-15[15]
Technische Daten
| KenngrĂśĂe | Daten des Alpha Jet A |
|---|---|
| Typ | einsitziges leichtes Angriffs- und Aufklärungskampfflugzeug zweisitziges Schulflugzeug zur taktischen Ausbildung |
| Länge | 12,47 m |
| Spannweite | 9,11 m |
| HĂśhe | 4,19 m |
| Flßgelfläche | 17,5 m² |
| FlĂźgelstreckung | 4,7 |
| Spurweite | 2,71 m |
| Radstand | 4,72 m |
| Leermasse | 3515 kg |
| max. Startmasse | 8000 kg |
| Treibstoffkapazität | 1900 l (intern) 895 l (extern) |
| max. AuĂenlast | Ăźber 2500 kg |
| Triebwerke | zwei Mantelstromtriebwerke Snecma-Turbomeca-Larzac-04-C20 mit je 14,12 kN Schub |
| HĂśchstgeschwindigkeit | Mach 0,85 (auf 10.000 m FlughĂśhe) ca. 1000 km/h (auf MeereshĂśhe) |
| DienstgipfelhĂśhe | 14.630 m |
| max. Steigrate | 57 m/s |
| Einsatzradius | 540 km (Trainer) |
| ĂberfĂźhrungsreichweite | 2940 km (mit zwei Zusatztanks ) |
| Einsatzdauer | bis zu 3,5 h |
| Startrollstrecke | 410 m |
| Landerollstrecke | 610 m |
| Lastvielfache | +8,6/â6,4 g |
Bewaffnung
Kampfmittel bis zu 2200 kg an vier AuĂenlaststationen (Jagdbomber vier / Trainer zwei) unter den Tragflächen
Luft-Luft-LenkflugkĂśrper
⢠2 Ă Lance Missile Type 2255-Startschienen fĂźr je 1 Ă Matra R.550 âMagic 1/2â â infrarotgesteuert fĂźr Kurzstrecken
⢠2 Ă LAU-7/A-Startschienen fĂźr je 1 Ă Philco-Ford AIM-9P âSidewinderâ â infrarotgesteuert fĂźr Kurzstrecken
Luft-Boden-LenkflugkĂśrper
⢠1 Ă AĂŠrospatiale AM-39 âExocetâ â radar-endphasengelenkter SeezielflugkĂśrper
⢠2 Ă LAU-117A-Startschiene fĂźr je eine Raytheon AGM-65A/B âMaverickâ â infrarot- oder tv-gesteuert
Ungelenkte Luft-Boden-Raketen
⢠4 à Matra F1-Raketen-Rohrstartbehälter fßr je 36 à ungelenkte SNEB-Luft-Boden-Raketen; Kaliber 68 mm
⢠4 à Matra F4-Raketen-Rohrstartbehälter fßr je 18 à ungelenkte SNEB-Luft-Boden-Raketen; Kaliber 68 mm
⢠4 à LAU-5003-Raketen-Rohrstartbehälter fßr je 19 à ungelenkte CRV7-Luft-Boden-Raketen; Kaliber 70 mm / 2,75"
⢠4 Ă Forges de Zeebrugge LAU-51/A Mod-1-Raketen-Rohrstartbehälter fĂźr je 19 Ă ungelenkte FZâLuft-Boden-Raketen; Kaliber 70 mm / 2,75 inchcite-ref-16[16]
Ungelenkte Bomben
⢠2 à Doppelbombenrack fßr je 2 à SociÊtÊ des Ateliers MÊcaniques de Pont-sur-Sambre (SAMP) EU2 (250-kg-Freifallbombe; analog Mk.82)
⢠2 à Bombenrack Dafaut AUF-2 fßr je 2 à Matra/Thomson-Brandt BLG 66 Belouga (305-kg-Streubombe)
⢠2 Ă Doppelbombenrack fĂźr je 2 Ă Matra âDurandalâ (BLU-107) (raketengetriebene 219-kg-Anti-Startbahn-Bombe)
⢠2 à Doppellastträger fßr je 2 à Hunting Engineering BL755 (264-kg-Panzerbekämpfungs-Streubombe mit 7 à 21 Bomblets)
⢠2 à 14-3-M2-Waffenträger mit 2 à 9 Thomson-Brandt BAT-120 (34-kg-Splitterbombe)
⢠2 à 14-3-M2-Waffenträger mit 2 à 9 Thomson-Brandt BAP-100 (32,5-kg-Anti-Startbahn-Bombe)
Zusatzbehälter
⢠1 à BK-27-Kanonenbehälter unter dem Rumpf mit 1 à 27-mm-Revolver-Maschinenkanone Mauser BK-27 F 01 mit 150 Schuss Munition
⢠1 à Dassault-Kanonenbehälter mit 1 à 30-mm-Revolver-Maschinenkanone M550 F3 DEFA mit 150 Schuss Munition
⢠2 à abwerfbarer Zusatztank fßr je 310 Liter Kerosin
Alpha Jet A in Museen
⢠Dornier-Museum in Friedrichshafen
⢠Manro Classic Auto Museum
⢠Museum Schwenningen
⢠Militärhistorisches Museum der Bundeswehr in Dresden
⢠Technik-Museum Speyer in Speyer
⢠Pima Air & Space Museum in Tucson, Arizona, USA
⢠Fliegerhorstmuseum Leipheim
Siehe auch
Literatur
⢠Bernd Vetter, Frank Vetter: Der Alpha Jet. Motorbuch, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-613-03005-3
⢠Siegfried Wache: Alpha Jet. Teil 1. In: Peter Buchholz (Hrsg.): F-40 Die Flugzeuge der Bundeswehr. Bmvd-Verlag, Buchholz 2005, ISBN 3-935761-49-X.
Weblinks
Commons
: Dassault/Dornier Alpha Jet
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
⢠Bundeswehr: 60 Sekunden CLASSIX â Kampfflugzeug Alpha Jet (YouTube-Video)
⢠Bundeswehr Classix: Alpha Jet (1974) (YouTube-Video)
Einzelnachweise
cite-note-wache-s12-11. â Wache: Alpha Jet. 2005, S. 12 f.
cite-note-wache-s14-22. â Wache: Alpha Jet. 2005, S. 14 f.
cite-note-wache-s16-33. â Wache: Alpha Jet. 2005, S. 16.
cite-note-wache-s17-44. â Wache: Alpha Jet. 2005, S. 17.
cite-note-wache-s20-55. â Wache: Alpha Jet. 2005, S. 20.
cite-note-wache-s21-66. â Wache: Alpha Jet. 2005, S. 21.
cite-note-77. â Webseite zur Feier der 1.000.000 Flugstunden (englisch)
cite-note-88. â Geschichte der Luftwaffe. Alpha Jet. Bundesministerium der Verteidigung, abgerufen am 17. September 2012.
cite-note-99. â Nigerian Air Force upgrades Alpha Jet avionics. Abgerufen am 25. März 2020 (englisch).
cite-note-1010. â Nigerian Air Force upgrades Alpha Jet avionics. Abgerufen am 25. März 2020 (englisch).
cite-note-1111. â Top Aces hat weitere ex-Luftwaffe Alpha Jets Ăźbernommen. Aerobuzz, 15. Juli 2019
cite-note-1212. â Portugal pensioniert Alpha Jet â FliegerWeb.com â News Reportagen Videos! Abgerufen am 3. August 2018.
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